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Wenn es Probleme mit Windows gibt, haben Sie anders als bei NT 4.x nicht nur die Möglichkeit, mit der "Repair Disk" (Notfalldiskette) zu arbeiten um die Fehler zu beheben, sondern es wird Ihnen jetzt auch eine "Recover Console" zur Verfügung gestellt.
Mit der "Recover Console" können Sie auf das NTFS-Dateisyetem zugreifen, auch wenn Windows selber nicht mehr startet.
Damit können Sie z.B. noch wichtige Daten sichern oder einen fehlerhaften Treiber, der Schuld daran ist das Windows nicht startet, einfach löschen.
Um die "Recover Console" zu starten gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Legen Sie die Windows CD in der Laufwerk und Booten Sie von der CD (oder benutzen Sie die Windows Bootdisketten).
2. Drücken Sie in der ersten Auswahl "R" für die Reparaturfunktion und dann "C" für die "Recover Console".
3. Windows startet jetzt ein kleines Betriebssystem ohne grafische Oberfläche, womit Sie auf alle Laufwerke zugreifen können.
Wenn Sie die "Recover Console" öfter brauchen oder lieber im Windows Bootmenü haben wollen, können Sie mit folgendem Aufruf die "Recover Console" auf Ihrem System installieren. Legen Sie dazu die Windows CD in das Laufwerk und starten Sie die Installation mit folgendem Parameter: "winnt32 /cmdcons".
Jetzt werden die notwendigen Dateien (ca. 7 MByte) auf die Festplatte kopiert und der Entrag zum Starten der "Recover Console" wird in die Boot.ini eingetragen.
Sie können unter der "Recover Console" folgendes machen:
Es stehen Ihnen alle Kommandozeilenbefehle zur Verfügung.
Eine Liste der Befehle können Sie sich mit "Help" anzeigen lassen. Die wichtigsten Befehle in diesem Zusammenhang sind folgende:
- fixmbr Repariert den Masterboot-Record
- fixboot Schreibt den Bootrecord
- diskpart FDISK von Windows 2000
- chkdsk Überprüfung der Partition
Anmerkung: Dieser Tipp gilt für alle Windows 2000 Versionen
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