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DNS-Namespace-Planung
Zusammenfassung:
Die Auflösung von Namen unter Verwendung des Domain Name System (DNS) ist für die korrekte Funktion von Windows 2000 von zentraler Bedeutung. Ohne einwandfreie Namensauflösung sind Benutzer nicht in der Lage, die im Netzwerk verfügbaren Ressourcen zu finden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass man bei der Planung des DNS-Namespace auch Active Directory berücksichtigt und dafür sorgt, dass kein Konflikt zwischen dem im Internet existierenden größeren Namespace und dem internen Namespace einer Organisation besteht.

Weitere Informationen:
Die empfohlene Vorgehensweise für die DNS-Gestaltung in einer Active Directory-Umgebung ist, zunächst die Active Directory-Umgebung zu entwickeln und diese dann durch die DNS-Struktur zu unterstützen. In manchen Fällen ist der DNS-Namespace jedoch möglicherweise bereits eingerichtet. Bei einer derartigen Konfiguration sollte die Active Directory-Umgebung unabhängig entwickelt und entweder als völlig separater Namespace oder als untergeordnete Domäne des bereits existierenden Namespace implementiert werden. Falls der Namespace, den Sie verwenden möchten, im Internet bereits existiert, kann es für interne Clients zu Problemen bei der Namensauflösung kommen.

Berücksichtigen Sie bitte die folgenden Faktoren:
Identifizieren Sie den DNS-Namespace, den Sie für Ihre Domäne verwenden werden. Identifizieren Sie den Namen, den Ihre Organisation für die Verwendung im Internet hat registrieren lassen (zum Beispiel <Firmenname>.com). Falls Ihr Unternehmen nicht über einen registrierten Namen verfügt aber an das Internet angeschlossen wird, möchten Sie eventuell einen Namen im Internet registrieren lassen. Wenn Sie einen Namen registrieren lassen, stellen Sie bitte sicher, dass dieser Name eindeutig und einzigartig ist. Bereits existierende Namen können Sie unter http://www.networksolutions.com einsehen.
Verwenden Sie unterschiedliche interne und externe Namespaces. Intern könnten Sie beispielsweise "<comp>.com" oder eine untergeordnete Domäne des externen Namens verwenden, wie zum Beispiel <corp>.<Firmenname>.com. Die Struktur mit einer untergeordneten Domäne kann sinnvoll sein, wenn Sie bereits über einen DNS-Namespace verfügen. Verschiedenen Standorten oder Organisationen können dabei unterschiedliche untergeordnete Domänen zugewiesen werden, wie zum Beispiel "<NameEins>.<corp>.<Firmenname>.com" oder "<NameZwei>.<corp>.<Firmenname>.com", um die Verwaltung zu erleichtern.
Stellen Sie sicher, dass Active Directory-Child-Domänen ihren übergeordneten Domänen im DNS-Namespace direkt untergeordnet sind. Sie können untergeordnete Domänen für Organisationen oder verschiedene Standorte innerhalb Ihres Unternehmens einrichten. Zum Beispiel "<Ebenezwei>.<Ebeneeins>.<corp>.<Firmenname>.com".
Separate interne und externe Namen auf separaten Servern: Externe Server sollten nur die Namen enthalten, von denen Sie möchten, dass Sie im Internet sichtbar sind. Interne Server sollten Namen enthalten, die für den internen Gebrauch bestimmt sind. Sie können Ihre internen DNS-Server so einstellen, dass sie Anfragen, die sie nicht auflösen können, zwecks Namensauflösung an externe Server weiterleiten. Verschiedene Typen von Clients erfordern verschiedene Arten der Namensauflösung. Für Web-Proxy-Clients ist zum Beispiel keine externe Namensauflösung erforderlich, da diese durch den Proxyserver erledigt wird. Sich überschneidende interne und externe Namespaces sind nicht empfehlenswert. In den meisten Fällen besteht das Endergebnis einer derartigen Konfiguration darin, dass die Computer die benötigten Ressourcen nicht mehr finden können, weil ihnen von DNS fehlerhafte IP-Adressen übermittelt werden. Dies kann besonders dann der Fall sein, wenn die Network Address Translation (NAT) an dem Vorgang beteiligt ist und sich die externe IP-Adresse in einem Bereich befindet, auf den interne Clients nicht zugreifen können.
Stellen Sie sicher, dass nicht unbeabsichtigt Stammserver eingerichtet werden. Stammserver können zum Beispiel vom Dcpromo-Assistenten erstellt werden, was zur Folge hat, dass interne Clients externe Clients oder übergeordnete Domänen erreichen können. Falls die Zone "." existiert, wurde ein Stammserver erstellt. Es kann erforderlich sein, diesen Stammserver wieder zu entfernen, damit die Namensauflösung einwandfrei funktioniert.
 
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Verfasst am: 09.02.2003, 15:48
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