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Artikel 150: Konfigurieren von DNS für Internet-Zugriff
Ausgangspunkt: Ein Einzelserver auf Windows 2000-Basis Dieser Server wird zum DNS-Server für Ihr Netzwerk definiert. Im ersten Schritt weisen Sie diesem Server eine statische IP-Adresse zu. DNS-Server sollten keine dynamisch zugewiesenen IP-Adressen verwenden, da eine dynamische Adressenänderung möglicherweise die Clientverbindung zum DNS-Server unterbrechen könnte. Schritt 1: Konfigurieren von TCP/IP
Beachten Sie,dass DNS-Server auf Windows 2000-Basis auf die eigene DNS-Adresse verweisen sollten. Wenn für diesen Server die Notwendigkeit besteht, Namen vom Internet-Dienstanbieter (ISP - Internet Service Provider) aufzulösen, sollten Sie eine Weiterleitung konfigurieren. Weiterleitungen werden an anderer Stelle in diesem Artikel behandelt.
HINWEIS: Wenn Sie eine Meldung vom DNS-Cacheauflösungsdienst erhalten, klicken Sie auf OK, um die Warnung schließen. Der Cacheauflösungsdienst versucht, eine Verbindung zum DNS-Server herzustellen, die Serverkonfiguration ist aber noch nicht vollständig abgeschlosen. Schritt 2: Installieren des Microsoft DNS-Servers
Schritt 3: Konfigurieren des DNS-Servers unter Verwendung des DNS-Managers Diese schrittweise Anleitung beschreibt die Konfiguration von DNS mit Hilfe des DNS-Manager-Snap-Ins in der MMC (Microsoft Management Console).
Als Master-DNS-Server kann eine Active Directory-, eine primäre oder eine sekundäre Zone definiert sein, die für Zonentransfer konfiguriert wurde. Beachten Sie, dass die Zonendaten auf dem sekundären DNS-Server nicht geändert werden können. Alle Daten werden vom entsprechenden Master-DNS-Server kopiert. Die neue Forward-Lookupzone muss als primäre oder Active Directory-integrierte Zone definiert sein, so dass dynamische Aktualisierungen ausgeführt werden können. Klicken Sie auf Primär, und klicken Sie dann auf Weiter. Die neue Zone enthält die Suchdatensätze für diese Active Directory-basierte Domäne. Der Zonenname muss dem Namen der Active Directory-basierten Domäne entsprechen bzw. einen logischen DNS-Container für diesen Namen darstellen. Wenn der Name der Active Directory- basierten Domäne beispielsweise www.wintipps.com lautet, wird als gültiger Zonenname ausschließlich der Name www.wintipps.com akzeptiert. Übernehmen Sie den Standardnamen für die neue Zonendatei. Klicken Sie auf Weiter. HINWEIS: Für erfahrene DNS-Administratoren, die möglicherweie eine Reverse-Lookupzone erstellen möchten, steht diese Assistentenfunktion ebenfalls zur Verfügung. Ein DNS-Server kann zwei grundlegende Anforderungen bearbeiten:
Der Forward-Lookup ist der häufiger verwendete Anforderungstyp. Bei einem Forward-Lookup wird eine IP-Adresse über einen Hostnamen mit einem A-Eintrag oder Hostressourceneintrag aufgelöst. Bei einem Reverse-Lookup wird eine IP-Adresse über einen Hostnamen mit einem PTR- oder Zeigerressourceneintrag aufgelöst. Wenn Sie Ihre Reverse-DNS-Zonen konfiguriert haben, können Sie beim Erstellen der ursprünglichen Forward-Einträge automatisch Reverse-Einträge erstellen. Beim Prozess der Namensauflösung befolgt der Windows 2000-basierte DNS-Server eine festgelegte Prozedur. Zunächst startet der DNS-Server eine Anforderung an das Cache, dann werden die Zoneneinträge überprüft, anschließend werden Anforderungen an die Weiterleitungen gesendet, und schließlich wird unter Verwendung von Stammservern die Auflösung vorgenommen. Standardmäßig stellt ein Microsoft DNS-Server eine Verbindung zum Internet her, um die DNS-Anforderungen mit Hilfe von Hinweisen auf den Stammserver weiter zu bearbeiten. Bei der Verwendung des Dcpromo-Tools für eine Heraufstufung von einem Server zu einem Domänencontroller ist DNS erforderlich. Wenn Sie im Verlauf des Heraufstufungsvorgangs DNS installieren, bekommen Sie eine Stammzone zugewiesen. An dieser Angabe der Stammzone erkennt Ihr DNS-Server, dass es sich um einen Stamm-Internetserver handelt. Daher verwendet Ihr DNS-Server beim Vorgang des Namensauflösung keine Weiterleitungen oder Hinweise auf den Stammserver So entfernen Sie die DNS-Stammzone:
Windows 2000 bietet Ihnen die Möglichkeit, DNS-Weiterleitungen zu verwenden. Mit Hilfe dieser Funktion werden DNS-Anforderungen an externe Server weitergeleitet. Wenn ein DNS-Server keinen Ressourceneintrag in den eigenen Zonen finden kann, kann die Anforderung an einen anderen DNS-Server weitergeleitet werden, um einen zusätzlichen Auflösungsvorgang auszuführen. Eine häufig angewandte Methode besteht beispielsweise darin, Weiterleitungen an die DNS-Server Ihres Internetdienstanbieters zu konfigurieren. So konfigurieren Sie Weiterleitungen:
So konfigurieren Sie Hinweise auf den Stammserver: Windows bietet Ihnen die Möglichkeit, Hinweise auf den Stammserver zu verwenden. Die Ressourceneinträge für Hinweise auf den Stammserver können sowohl in Active Directory als auch in Textdateien gespeichert werden (%SystemRoot%\System32\DNS\Cache.dns files). Windows verwender den internen Standard-Stammserver. Bei einer Anforderung von einem Windows 2000-basierten Server an einen Stammserver wird eine Selbstaktualisierung anhand der aktuellen Liste der Stammserver ausgeführt.
Auf dieser Registerkarte werden die Stammserver Ihres DNS-Servers aufgelistet. Wenn die Registerkarte Hinweise auf das Stammverzeichnis nicht verfügbar ist, ist Ihr Server weiterhin als Stammserver konfiguriert. Siehe den Abschnitt "So entfernen Sie die DNS-Stammzone" in diesem Artikel. Möglicherweise müssen Sie Hinweise auf das Stammverzeichnis verwenden, die von den Standardangaben abweichen. Eine Konfiguration, bei der die Hinweise auf das Stammverzeichnis selbstreferenziell sind, ist stets ungültig. Hinweise auf das Stammverzeichnis dürfen nicht geändert werden. Der Zugriff auf Schnittstellen kann bei Verwendung von Proxy- und NAT(Network Address Translation - Netzwerkadressübersetzung)-Geräten Beschränkungen unterliegen. DNS verwendet UDP-Schnittstelle A und TCP-Schnittstelle 53. Die DNS-Managerkonsole verwendet auch RCP. RCP verwendet Schnittstelle 135. Bei diesen Schnittstellen könnten möglicherweise bei der Konfiguration von DNS und Firewalls Probleme auftreten. |
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