Artikel 30: Installation und Konfiguration der Netzwerkadressübersetzung (NAT)
Die Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation = NAT) in Windows 2000 eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Computer in einem Heimnetzwerk oder einem kleinen Büronetzwerk, die sich in einem einzigen Subnetz befinden, mit dem Internet zu verbinden, indem Sie dem RRAS-Dienst (Routing and Remote Access Service) das NAT-Routing-Protokoll hinzufügen.
Wenn Sie DFÜ-Geräte, wie ein Modem oder eine ISDN-Karte einsetzen, um eine Verbindung zum Internet herzustellen, müssen Sie zunächst Ihr DFÜ-Gerät installieren und dann die entsprechende Unterstützung für dieses Gerät in Windows 2000 hinzufügen.
Sie können das Modem über das Hilfsprogramm "Modems" in der Systemsteuerung hinzufügen.
Bei ISDN-Karten befolgen Sie bitte die Anweisungen des Herstellers für die Installation von Karte und Treiber in Windows 2000.
Falls Sie mit einer ständigen Verbindung zum Internet arbeiten, installieren Sie bitte zunächst das entsprechende Gerät, wie z.B. DDS, T-Carrier, Frame Relay, ADSL oder Kabelmodem, und fügen Sie dann die entsprechende Unterstützung für dieses Gerät in Windows 2000 hinzu.
Stellen Sie sicher, dass im Rahmen der Konfiguration der Netzwerkoptionen das TCP/IP Protocol und die Unterstützung für Ihre internen und externen Netzwerkadapter installiert werden.
- Für die Konfiguration der TCP/IP-Adresse des Netzwerkadapters, der die Verbindung mit dem internen Netzwerk herstellt, verwenden Sie bitte die folgenden Daten:
- TCP/IP-Adresse: 192.168.0.1
- Subnetzmaske: 255.255.255.0
- Kein Standard-Gateway
- DNS-Server: Wird von Ihrem ISP bereitgestellt
- WINS-Server: Bereitstellung durch Ihren ISP
- Für die Konfiguration der TCP/IP-Adresse des Netzwerkadapters, der die Verbindung mit dem externen Netzwerk herstellt, verwenden Sie bitte die folgenden Daten:
- TCP/IP-Adresse: Wird von Ihrem ISP bereitgestellt
- Subnetzmaske: Wird von Ihrem ISP bereitgestellt
- Standard-Gateway: Wird von Ihrem ISP bereitgestellt
- DNS-Server: Wird von Ihrem ISP bereitgestellt
WINS-Server: Wird von Ihrem ISP bereitgestellt
Installation des "Routing and Remote Access Service" (RRAS):
- Starten Sie die Routing- und RAS-Verwaltung im Ordner "Verwaltung".
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SERVERSTATUS und klicken Sie dann auf SERVER HINZUFÜGEN.
- Klicken Sie auf DIESER COMPUTER und dann auf OK. Ihr Computer wird jetzt der Routing- und RAS-Verwaltung als Computerobjekt hinzugefügt.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Computer, klicken Sie auf ROUTING UND RAS KONFIGURIEREN UND AKTIVIEREN und dann auf WEITER.
- Klicken Sie auf MANUELLER SERVER und dann auf WEITER.
- Wenn Sie gefragt werden, ob Sie Ihren Computer neu starten möchten, klicken Sie bitte auf NEIN.
Wenn Sie die Verbindung zum Internet über ein analoges Modem herstellen, müssen Sie eine DOD-Schnittstelle (Dial-on-Demand = Wählen bei Bedarf) erstellen:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ROUTINGSCHNITTSTELLEN, klicken Sie auf NEUE SCHNITTSTELLE FÜR WÄHLEN BEI BEDARF und dann auf WEITER.
- Geben Sie einen NAMEN für die Schnittstelle ein und klicken Sie dann auf WEITER.
- Klicken Sie auf VERBINDUNG ÜBER EIN MODEM, EINE ISDN-KARTE ODER EIN ANDERES PHYSIKALISCHES GERÄT HERSTELLEN und dann auf WEITER.
- Klicken Sie das Modem, die ISDN-Karte oder das physikalische Gerät an und klicken Sie dann auf WEITER.
- Geben Sie die Telefonnummer Ihres ISP ein und klicken Sie dann auf WEITER.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen ROUTING VON IP-PAKETEN AUF DIESER SCHNITTSTELLE.
- Geben Sie Benutzername, (Domänenname) und Kennwort ein, die Ihnen von Ihrem ISP mitgeteilt wurden. Falls Ihnen Ihr ISP mit den Anmeldeinformationen keinen Domänennamen genannt hat, können Sie dieses Feld leer lassen.
NAT konfigurieren:
- Klicken Sie doppelt auf den entsprechenden RRAS-Server und auf IP-ROUTING.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ALLGEMEIN und klicken Sie dann auf NEUES ROUTINGPROTOKOLL.
- Klicken Sie auf NETWORK ADDRESS TRANSLATION (NAT) und dann auf OK. So wird NAT zu IP-Routing hinzugefügt.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf NETWORK ADDRESS TRANSLATION (NAT) und klicken Sie dann auf NEUE SCHNITTSTELLE.
- Klicken Sie auf die externe Schnittstelle und dann auf OK. Dadurch wird das Dialogfeld "Eigenschaften der Netzwerkadressübersetzung- Eigenschaften der externen Schnittstelle" gestartet (wobei es sich auch um eine DOD-Schnittstelle handeln kann).
- Klicken Sie auf ÖFFENTLICHE SCHNITTSTELLE UND TCP/UDP-VORSPANN ÜBERSETZEN und dann auf OK.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf NETWORK ADDRESS TRANSLATION (NAT) und klicken Sie dann auf NEUE SCHNITTSTELLE.
- Klicken Sie auf die interne Schnittstelle und dann auf OK. Dadurch wird das Dialogfeld "Eigenschaften der Netzwerkadressübersetzung- Eigenschaften der internen Schnittstelle" gestartet.
- Klicken Sie auf PRIVATE SCHNITTSTELLE und dann auf OK.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf NETWORK ADDRESS TRANSLATION (NAT) und klicken Sie dann auf EIGENSCHAFTEN.
- Klicken Sie in der Registerkarte ALLGEMEIN auf MAXIMALE INFORMATION PROTOKOLLIEREN.
- In der Registerkarte ADRESSZUWEISUNG klicken Sie bitte auf TCP/IP-ADRESSEN AUTOMATISCH DURCH DHCP ZUWEISEN. Standardmäßig weist NAT die TCP/IP-Adressen im Bereich 192.168.0.0 mit der Subnetzmaske 255.255.0.0 zu. Falls Sie ein anderes Schema für die TCP/IP-Adressierung in Ihrem internen Netzwerk verwenden möchten, nehmen Sie im Feld "TCP/IP-Adresse" bitte die entsprechenden Änderungen vor. Beachten Sie bitte, dass bei Änderungen der standardmäßigen TCP/IP-Adresszuweisung auch die TCP/IP-Adresse des internen Netzwerkadapters so geändert werden muss, dass sie sich im selben Subnetz befindet.
- Klicken Sie in der Registerkarte NAMENSAUFLÖSUNG auf CLIENTS, DIE DNS (DOMAIN NAME SYSTEM) VERWENDEN.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden RRAS-Server, klicken Sie auf ALLE TASKS und dann auf START.
- Konfigurieren Sie die internen Client-Computer als DHCP-Clients. Überprüfen Sie die TCP/IP-Konfigurationsinformationen für die Clients, um zu gewährleisten, dass die Clients die richtigen TCP/IP-Adressen erhalten. Die TCP/IP-Adressen der Clients sollten sich im standardmäßigen Bereich 192.168.0.0 befinden oder aber den neu konfigurierten Adresszuweisungsbereich, die neu konfigurierte Subnetzmaske, den DNS-Server und den Standard-Gateway in demselben Subnetz haben, in dem auch die TCP/IP-Adresse des internen Netzwerkadapters liegt.
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