Das geht dann auch für mehrere Domänen, Du musst lediglich den Servernamen und die Pfade für DocumentRoot und die Logs anpassen.
Du arbeitest also mit IP-basierten virtuellen Hosts...
Auf Deinem Windows-DNS brauchst Du nichts einzutragen und solltest evtl. erstellte Zonen bzgl. der Internetdomänen löschen.
Ronnie - 28.01.2004, 20:53
Titel:
Hallo und Danke,
das würde dann gehen, wenn ich mehrere 80.110.usw. IPs auf meinem Server hätte, dann hätte ich auch nie ein Problem, weil dann könnte mir die Firma bei der ich die Domains bestellt habe auch den NS gleich auf die entsprechende IP machen.
Habe ich aber nicht. Ich habe nur eine statische IP (sagen wir mal 80.110.123.123) und möchte die verschiedenen Anfragen von dort aus auf interne weiterleiten (siehe Anhang Bild 1).
Im Prinzip muß das doch möglich sein, ich denke mir in großen Serverfarmen haben sie auch nicht unbegrenzt IPs (die nach aussen fungieren) zur Verfügung und die lösen es dann vielleicht ähnlich wie Anhang Bild 2 ??
Weil was ist z.B. wenn ich einen Webspace bei 1&1 Miete und mir den Server mit sagen wir 10 anderen Teile und trotzdem SSL bekomme, weil ich bei 1&1 auch einen Shop miete ? Oder gehn die dann einfach in ein 1&1 Standard Root bei der SSL Anfrage (was im übrigen die Alternative ist, wenn ich es mittels DNS nicht hinbekomme,... ich ändere überall die a href auf eine Hauptseite die dann als einzige SSL hat,...
Danke im voraus und liebe Grüße aus Wien
Ronnie
Webmaster - 28.01.2004, 21:33
Titel: RE
Also, grundsätzlich werden, auch bei grossen ISP's, die Ip-Adressen aufgeteilt.
Soll heissen, dass z.B. die IP-Adress 80.100.200.001 für die Internetdomänen A, B, und C steht. Der Apache regelt dann intern über die virtuellen Hosts und die Servernamen (die ja inden jeweiligen virtuellen Hosts definiert sind) die Anzeige der entsprechenden Domäne.
Das funktioniert zwar nicht unbegrenzt, aber für Deinen Bedarf sollte es allemal ausreichen.
Man kann eine IP-Adresse 1.2.3.4 nicht auf einem DNS-Server auf eine IP 5.6.7.8 "umauflösen"!
Ein DNS-Server löst Anfragen in der Form www.xyz.com in eine IP-Adresse auf.
Wenn Du es so umsetzt, wie ich es oben beschrieben habe, sollte alles einwandfrei funktionieren.
Ronnie - 28.01.2004, 22:26
Titel: RE
Genau,
der User gibt "www.meinefirma.de" in den Browser ein und über die DNS Auflösung der Firma Kapper, wird diese auf die IP 80.110.1.2 geroutet. Der Header bleibt ja aber erhalten. Jetzt sollte mein DNS die Anfrage an die Netzwerkkarte mit der IP 192.168.0.101 weiterleiten.
Der Apache "hört" dann unter anderem auch auf diese IP (192.168.0.101) und verweist in das entsprechende Verzeichnis (je nachdem ob HTTP oder HTTPS).
Das der Header erhalten bleibt, ist sicher, da ja der Apache auch Namensauflösungen zusammen bringt, nur geht da SSL halt nur für 1 Domain. Virtuelle Hosts können mit SSL nur aufgelöst werden, wenn diese IP Hosts sind (und nicht name based), weil das Handshake für das SSL noch vor der "Containerabfrage" kommt. Also müßte das "name based" der DNS erledigen,... hätte ich mir vorgestellt.
Im Linux habe ich - nachdem Apache schwer Linux-lastig ist - schon einige Lösungsansätze gefunden, nur halt für W2K nicht.
Meine Befürchtung ist, wenn ich www.meinefirma.de in meinem DNS mit der IP 192.168.0.101 eintrage, daß ich dann - mangels Kenntnis von DNS Konfiguration usw. - unbeabsichtigt die Namensauflösung vom NS1.kapper.net overrule ??
Ich habe keine Ahnung, inwieweit mein DNS diese Informationen an andere DNS überträgt, bzw. wie ich es unterbinden kann, daß diese Auflösung nur in meinem Netz bleibt ?
Wenn ich allerdings nur meinefirma als Zone eintrage, geht das Ganze nicht.
Es muß doch eine Möglichkeit geben, mittels Header/DNS die Abfrage am 80er Port auf der Eingangsschnittstelle meines Servers an eine interne IP weiterzugeben ??
Lg aus Wien
Ronnie
Webmaster - 28.01.2004, 23:20
Titel: RE
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